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Volleyball: Saisonfinale mit Rechenspielen - VC-Frauen haben Meisterschaft in der Hand

Sebastian Külbel am 17.03.2018

Optimistisch ins Finale: Die Volleyballerinnen des 1. VC Minden können mit einem Sieg die Verbandsliga-Meisterschaft perfekt machen. Bei einer Niederlage geht es auch darum, wie Stadtrivale SV 1860 Minden spielt. MT- - © Foto: Sebastian KülbelOptimistisch ins Finale: Die Volleyballerinnen des 1. VC Minden können mit einem Sieg die Verbandsliga-Meisterschaft perfekt machen. Bei einer Niederlage geht es auch darum, wie Stadtrivale SV 1860 Minden spielt. MT- (© Foto: Sebastian Külbel)

Minden (mt). Der letze Volleyball-Spieltag in der Frauen-Verbandsliga ist ein Fall für Mathematiker. Die besten vier Mannschaften der Tabelle treffen am Sonntag um 14 Uhr in direkten Duellen aufeinander, für drei von ihnen geht es noch um Meisterschaft oder Relegation. Mitten drin sind die beiden Mindener Teams – in unterschiedlichen Rollen.

Der 1. VC Minden geht als Tabellenführer ins Saisonfinale und kann beim direkten Duell mit dem Zweiten SV BW Aasee III im Otto-Michelsohn-Sportzentrum den Aufstieg perfekt machen. Die Frauen vom SV 1860 Minden könnten zum Meistermacher oder zum Spielverderber werden: Der Tabellenvierte kann zwar nicht mehr aufsteigen, hat aber im Duell mit dem Dritten VfL Ahaus indirekten Einfluss auf das Abschneiden des Stadtrivalen.

Die VC-Frauen muss das allerdings gar nicht groß kümmern. „Wir haben die beste Position, haben einen Punkt Vorsprung und spielen zu Hause“, sagt Trainer Manfred Schwarz. Die Vorgabe ist leicht: Jeder Sieg würde den Gastgeberinnen gegen den Gegner aus Münster reichen. Denn auch bei einem 3:2 könnte Ahaus mit einem 3:0 oder 3:1 zwar nach Punkten gleichziehen, hätte aber ein Spiel weniger gewonnen.

Komplizierter wird es bei einer Niederlage des Spitzenreiters: Ein 2:3 könnte gegenüber Aasee III wegen der mehr gewonnenen Spiele reichen, wenn Ahaus nicht höher als 3:2 gewinnt. Bei einer 1:3- oder 0:3-Niederlage ist für das junge VC-Team dagegen sogar der Relegationsrang noch in Gefahr.

„Es kommt auf die Tagesform und die Nervosität an“, sagt Manfred Schwarz, der vor allem Letzteres durchaus als Faktor sieht. Deshalb hat er in den vorigen Tagen auf Normalität gesetzt: „Wir haben ruhig weiter trainiert und alles so wie immer gemacht. Über das Wochenende zu sprechen war tabu.“

Das dürfte bei den 1860-Frauen anders gewesen sein, denn der Tabellenvierte kann locker ins letzte Saisonspiel gehen. Beim 3:0 gegen ASV Senden II gewann das Team von Trainer Jens Jäger zuletzt klar, und auch im Hinspiel gegen Ahaus behielt der Fusionsverein mit 3:2 die Oberhand – ein Ergebnis, für das die Konkurrenz vom VC diesmal wohl ein paar Flaschen Sekt spendieren würde.

Ein entspannter letzter Spieltag steht auch für die Oberliga-Männer vom 1. VC Minden an. Nach dem Frauen-Spiel empfangen Trainer Jan Frohne und sein Team um 17 Uhr den Tabellenletzten VC Bottrop 90. Der vierte Platz ist den Gastgebern aber schon vorher sicher.

 

 

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