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auch Herren I mit bisher bester Leistung ...

 

1860-Volleyballerinnen überzeugen bei der Rückkehr ihres Trainers Jens Jäger

Astrid Plaßhenrich am 05.03.2018

Konzentriert bei der Annahme: 1860-Libera Nina Öttking. MT- - © Foto: Astrid PlaßhenrichKonzentriert bei der Annahme: 1860-Libera Nina Öttking. MT- (© Foto: Astrid Plaßhenrich)

Minden (mt). Das war ein schweres Stück Arbeit: Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des 1. VC Minden haben beim SC Halle mit Ach und Krach mit 3:2 gewonnen. Jetzt freut sich der Spitzenreiter am letzten Spieltag auf ein echtes Endspiel gegen den Tabellenzweiten SV BW Aasee III. Ligakonkurrent SV 1860 Minden gewinnt glatt in drei Sätzen gegen den Tabellennachbarn ASV Senden II. Die Oberliga-Männer des 1. VC zeigten eine ihrer besten Leistungen in dieser Saison.

Männer, Oberliga: VV Humann Essen IV - 1. VC Minden 0:3 (20:25 21:25 18:25). Die Mindener überzeugten mit einer Galavorstellung. Ohne seinen Trainer Jan Frohne spielte der VC gegen den Tabellenzweiten druckvoll sowie nahezu fehlerfrei und zog der jungen, talentierten Essener Mannschaft dadurch den Zahn. Gleichzeitig machten die Mindener mit dem souveränen und zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Sieg den VfL Telstar Bochum bereits am vorletzten Spieltag zum Meister.

„Ich bin begeistert“, sagte Frohne, „an diesem Spiel wird die Mannschaft wachsen. Allerdings werde ich den Jungs beim Training noch den Hinter versohlen, weil wir einige Punkte unnötig liegengelassen haben“, fügt der VC-Coach scherzhaft an. Den zweiten Tabellenplatz, der möglicherweise zur Relegation berechtigt, können die Mindener nicht mehr erreichen, weil die Konkurrenz ebenfalls gewann.

1. VC Minden: Siemens, Tischler, Betz, Isaak, Schmidt, Baumann, Riesen, Rempel, Stupiello.

Frauen, Verbandsliga: SC Halle - 1. VC Minden 2:3 (25:20, 25:18, 23:25, 15:25, 11:15). Die Mindenerinnen spielten in den ersten beiden Sätzen nervös und unkonzentriert. „Dadurch war unser Spielaufbau sehr ungenau“, sagt VC-Trainer Manfred Schwarz. Die Gastgeberinnen agierten dagegen nahezu fehlerlos.

Nach den ersten beiden verlorenen Durchgängen war der Druck auf Mindener Seite groß. Doch die VC-Mädels kämpften sich zurück in die Partie. Sowohl das Angriff- als auch das Blockspiel wurden zusehends besser, so dass der Spitzenreiter Halle zu Fehlern zwang.

Für den Meisterschaftsendspurt hätte das Drehbuch nicht besser geschrieben werden können. Während der 1. VC am letzten Spieltag seinen Heimvorteil gegen den ärgsten Verfolger, SV BW Aasee III, den letzten Schritt zur Meisterschaft gehen will, spielt der SV 1860 Minden zeitgleich beim VfL Ahaus. Letzterer kann als Dritter auch noch ins Meisterschaftsrennen eingreifen. Beide Spiele werden am Sonntag, 18. März,ausgetragen.

1. VC Minden: Schwarz, Rosenkötter, Hoffmann, Kauz, Loferski, Agatha Janzen, Miltrup, Bolsius, Kröger.

SV 1860 Minden - ASV Senden II 3:0 (25:23, 25:18, 25:19). Erstmals nach seiner Erkrankung stand 1860-Trainer Jens Jäger wieder am Spielfeldrand. Und seine Mädels versüßten ihm seine Rückkehr mit einem glatten Sieg. Allerdings liest sich das Ergebnis klarer als es tatsächlich war. Die Mindenerinnen lagen in jedem Satz zurück. Aber es spricht für die Moral der Mannschaft, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt aufgibt. Vor allem der erste Durchgang war hart umkämpft. Die Mindenerin waren bereits mit 20:23 im Hintertreffen, ehe sie eine Punkteserie zum Satzgewinn hinlegten.

„Wir haben taktisch gut aufgeschlagen und waren im Angriff sehr variabel. Antje Persson hat gut Regie geführt“, lobte Jäger. Auch im dritten Durchgang hatte SV 1860 mit 1:5 und 11:15 zurückgelegen, konnte dann aber zum 16:16 ausgleichen und schließlich den Sieg nach Hause bringen. „Sicherlich war es ein Vorteil, dass wir heute einen breiten Kader mit neun Spielerinnen aufbieten konnten. Dadurch hatten wir sehr viele Möglichkeiten“, erklärte Jens Jäger.

SV 1860 Minden: Hartmann, Heinßen, Kirchhoff, Kuna, Öttking, Persson, Baker, Smoes-Gieseking, Voth.

 

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